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GPS Schatz­su­che: Ech­tes Spiel­erleb­nis statt App

TL;DR

App-basier­te GPS-Schatz­su­chen sind ein soli­der Stan­dard für spon­ta­ne Grup­pen mit klei­nem Bud­get: schnell gebucht, ab acht bis zwölf Euro pro Grup­pe, in vie­len Städ­ten ver­füg­bar. Beglei­te­te Pre­mi­um-For­ma­te mit ech­ter Spiel­lei­tung, hand­ku­ra­tier­ten Rät­seln und per­sön­li­chem Mate­ri­al vor Ort kos­ten mehr – lie­fern dafür aber ein voll­stän­dig ande­res Erleb­nis. Wel­ches For­mat passt, hängt nicht vom Preis ab, son­dern davon, was der Anlass bedeu­tet.

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Zwei Ansät­ze, zwei ver­schie­de­ne Ver­spre­chen

Der Markt für GPS-Schatz­su­chen ist gewach­sen – und das ist eine gute Sache. Es gibt heu­te vie­le App-Anbie­ter, die ordent­li­che Erleb­nis­se für wenig Geld lie­fern. Wer mit Freun­den an einem frei­en Nach­mit­tag spon­tan etwas unter­neh­men will, lädt eine App her­un­ter, zahlt zehn Euro und hat eine net­te Run­de durch die Stadt. Das funk­tio­niert, und für vie­le Anläs­se ist das genau rich­tig.

Dane­ben gibt es ein ande­res Ange­bot: beglei­te­te Pre­mi­um-Schatz­su­chen, bei denen ein Team ech­te Arbeit in jede ein­zel­ne Stre­cke gesteckt hat, ein Spiel­lei­ter die Grup­pe per­sön­lich emp­fängt, unter­wegs auf­taucht und am Ende etwas Per­sön­li­ches zurück­bleibt. Die Fra­ge ist nicht, wel­ches For­mat bes­ser ist, son­dern wel­ches zum Anlass passt.

Was App-Anbie­ter rich­tig gut machen

Gute App-Anbie­ter haben in den letz­ten Jah­ren viel erreicht. Die Soft­ware ist meist sta­bil, die Buchung dau­ert kei­ne fünf Minu­ten, und in vie­len Städ­ten sind die Stre­cken direkt ver­füg­bar. Für locke­re Anläs­se – ein Nach­mit­tag mit Freun­den, ein Fami­li­en­aus­flug, ein spon­ta­ner Stadt­bum­mel – ist das eine ech­te Opti­on.

Was App-For­ma­te struk­tu­rell nicht leis­ten kön­nen, liegt im Geschäfts­mo­dell: Wer deutsch­land­weit zu Ein­heits­prei­sen anbie­tet, muss Inhal­te stan­dar­di­sie­ren und ohne Per­so­nal vor Ort aus­kom­men. Indi­vi­du­el­le Kura­tie­rung pro Stre­cke, per­sön­li­che Über­ga­be, ein Ansprech­part­ner wäh­rend des Events – das passt schlicht nicht in eine Zehn-Euro-Kal­ku­la­ti­on. Ent­spre­chend tau­chen in Bewer­tun­gen immer wie­der die­sel­ben The­men auf: Geo­fen­cing löst nicht aus, eine Auf­ga­be schal­tet sich am Ziel­ort nicht frei, die Fra­gen wir­ken aus­tausch­bar. Bei einem ent­spann­ten Spa­zier­gang ist das ver­schmerz­bar. Bei einem geplan­ten JGA mit ange­reis­ter Grup­pe kann es das Event abrupt been­den – und dann steht ihr zu zehnt in der Innen­stadt und wisst nicht wei­ter.

Was pas­siert, wenn ein Spiel­lei­ter dabei ist

Hier beginnt der eigent­li­che Unter­schied. Bei unse­ren geführ­ten Rou­ten emp­fängt ein Spiel­lei­ter die Grup­pe am Start­punkt, hän­digt das Equip­ment aus, erklärt die Regeln – und gibt gemein­sam mit der Grup­pe die ers­ten GPS-Koor­di­na­ten ins Gerät ein. Die­ser gemein­sa­me Start klingt nach einer Klei­nig­keit, macht aber viel aus: Nach fünf Minu­ten weiß jeder, wie das Gerät funk­tio­niert, die Stim­mung ist warm und die Grup­pe ist im Spiel.

Was dann folgt, ist das, was eine App nie leis­ten kann: Der Spiel­lei­ter taucht zwi­schen­durch ein­fach auf. Nicht weil etwas schief­ge­lau­fen ist, son­dern weil er schau­en will, wie es der Grup­pe geht. Ein paar Bon­bons, ein Scherz, ein kur­zes Gespräch – und wei­ter geht’s. Wenn jemand an einer Sta­ti­on fest­steckt, hilft er. Wenn die Grup­pe eine kur­ze Pau­se braucht, ist die drin.

In unse­rer Erfah­rung ist es oft genau die­ser Moment, der einen Aus­flug von einem unver­gess­li­chen Tag unter­schei­det: ein Mensch, der das Spiel kennt, der die Grup­pe im Blick hat – und der dafür sorgt, dass am Ende wirk­lich alle lächeln.

Hand­ge­mach­te Rät­sel statt Kon­ser­ven­wa­re

Jede Auf­ga­be bei unse­ren For­ma­ten wird von Hand erstellt, regel­mä­ßig geprüft und aktua­li­siert. Eine Bau­stel­le, ein neu­es Schild, ein Geschäft, das nicht mehr exis­tiert – all das beein­flusst Rät­sel, die mit dem Ort arbei­ten. In unse­rer Erfah­rung merkt eine Grup­pe sofort, ob ein Rät­sel aus der Kon­ser­ve kommt oder ob jemand sich Gedan­ken über genau die­sen Ort gemacht hat.

Das ist auch der Grund, war­um wir in Ham­burg, Bre­men und Olden­burg aktiv sind, statt ganz Deutsch­land flä­chen­de­ckend abzu­de­cken. Wir ken­nen die­se Stre­cken. Was dar­über hin­aus bun­des­weit ver­füg­bar ist – etwa Catch the Host – arbei­tet mit einem ande­ren Modell: Ein Spiel­lei­ter reist zum Wunschort an und kura­tiert die Auf­ga­ben direkt vor dem Spiel indi­vi­du­ell für die jewei­li­ge Grup­pe. Statt einer fer­ti­gen Rou­te ent­steht ein Spiel­feld, das auf Anlass, Ort und Grup­pe zuge­schnit­ten ist.

Was bei grö­ße­ren Grup­pen mög­lich wird

Ab einer gewis­sen Grup­pen­grö­ße lohnt es sich, das Spiel inhalt­lich auf den Anlass zuzu­schnei­den. Kon­kret bedeu­tet das zum Bei­spiel:

  • Rät­sel rund um die Braut oder den Bräu­ti­gam beim JGA – ech­te Insi­der­fra­gen, die für Lacher sor­gen
  • Auf­ga­ben mit Bezug zur Fir­men­ge­schich­te oder zu bestimm­ten Kol­le­gen beim Betriebs­aus­flug
  • Per­sön­li­che Rät­sel für den Jubi­lar beim run­den Geburts­tag
  • Eng­lisch­spra­chi­ge Vari­an­ten für inter­na­tio­na­le Grup­pen

Eine Fra­ge, in der ein Team­mit­glied nament­lich vor­kommt, sorgt für ande­re Reak­tio­nen als eine gene­ri­sche Wis­sens­fra­ge. Das ist der Punkt, an dem eine Schatz­su­che nicht nur Pro­gramm ist, son­dern den Anlass tat­säch­lich fei­ert.

Was am Ende bleibt

Bei geführ­ten Rou­ten machen wir zu Spiel­be­ginn ein Grup­pen­fo­to. Am Ende über­ge­ben wir es ana­log ent­wi­ckelt, aus­ge­druckt, zum Anfas­sen. Kein Bild, das in irgend­ei­ner App-Gale­rie ver­schwin­det, son­dern eines, das in die Hand gege­ben wird. Dazu gibt es einen klei­nen Beu­tel mit Süßig­kei­ten für den Heim­weg.

Bei Rou­ten mit Post­ver­sand war­tet am Fina­le ein ver­schlos­se­ner Tre­sor, des­sen Kom­bi­na­ti­on erst geknackt wer­den muss – die letz­te Auf­ga­be des Tages, qua­si. Nach dem Event sind alle ein­ge­la­den, Fotos hoch­zu­la­den, und bekom­men eine per­sön­li­che Foto­col­la­ge kos­ten­los aus­ge­druckt per Post zuge­schickt.

In unse­rer Erfah­rung ist das der Moment, der ein Event zur Erin­ne­rung macht. Die Schatz­su­che selbst ist nach zwei Stun­den vor­bei. Das Foto liegt sechs Wochen spä­ter noch auf dem Küchen­tisch.

Wann eine App reicht – und wann nicht

Eine App-Schatz­su­che ist eine gute Wahl, wenn die Grup­pe spon­tan unter­wegs ist, das Bud­get bei zehn Euro liegt und die Erwar­tung „nett für zwi­schen­durch” lau­tet. Nie­mand muss für einen locke­ren Nach­mit­tag ein betreu­tes Pre­mi­um-For­mat buchen.

Sobald es aber um einen Anlass geht, der etwas bedeu­ten soll – ein JGA mit ange­reis­ter Grup­pe, ein Fir­men­aus­flug mit zwan­zig Kol­le­gen, ein run­der Geburts­tag, eine Klas­sen­fahrt – ändert sich die Rech­nung. Hier zählt nicht nur, dass ein Spiel statt­fin­det, son­dern dass es funk­tio­niert, dass es zur Grup­pe passt und dass am Ende etwas übrig bleibt.

Was den Preis­un­ter­schied erklärt

Der Preis einer App-Schatz­su­che deckt Lizenz und Soft­ware. Der Preis eines beglei­te­ten For­mats ent­hält hand­ku­ra­tier­te Rät­sel, phy­si­sches Spiel­ma­te­ri­al, die Anrei­se der Spiel­lei­tung, den Spiel­lei­ter selbst und das per­sön­li­che Erin­ne­rungs­stück am Ende. Bei indi­vi­du­ell ange­pass­ten For­ma­ten kommt die inhalt­li­che Vor­be­rei­tung dazu.

Das ist kein Auf­schlag auf das­sel­be Pro­dukt. Es ist ein ande­res Pro­dukt für Anläs­se, bei denen es drauf ankommt.

Fra­gen & Ant­wor­ten

Was kos­tet eine beglei­te­te GPS-Schatz­su­che im Ver­gleich zu einer App?

App-Schatz­su­chen lie­gen meist bei acht bis zwölf Euro pro Grup­pe. Unse­re beglei­te­ten For­ma­te star­ten bei 29,90 Euro pro Per­son – inklu­si­ve Spiel­ma­te­ri­al, Spiel­lei­tung vor Ort und per­sön­li­cher Erin­ne­rung am Ende.

Was pas­siert, wenn wäh­rend des Spiels etwas nicht funk­tio­niert?

Bei unse­ren For­ma­ten ist die Spiel­lei­tung erreich­bar – und taucht wäh­rend des Events auch aktiv bei der Grup­pe auf. Pro­ble­me wer­den direkt gelöst, das Event läuft wei­ter.

War­um bie­tet ihr nicht alle For­ma­te bun­des­weit an?

Unse­re geführ­ten GPS-Schatz­su­chen sind für Stre­cken kon­zi­piert, die wir per­sön­lich ken­nen – Schwer­punkt Ham­burg, Bre­men, Olden­burg. For­ma­te wie Catch the Host oder Fin­det Fritz sind bun­des­weit ver­füg­bar, weil dort das Spiel­feld vor jedem Event indi­vi­du­ell für den Wunschort kura­tiert wird.

Kön­nen wir das Spiel auf unse­ren Anlass anpas­sen las­sen?

Ja. Mög­lich sind per­sön­li­che Rät­sel rund um die Braut, den Jubi­lar oder das Team, Auf­ga­ben mit loka­lem oder fir­men­in­ter­nem Bezug sowie eng­lisch­spra­chi­ge Vari­an­ten – je nach For­mat.

Brau­chen wir trotz­dem ein Smart­phone?

Für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Spiel­lei­tung oder das Hoch­la­den der Abschluss­fo­tos ja. Das Han­dy ist aber nie das zen­tra­le Spiel­ge­rät – im Mit­tel­punkt steht das phy­si­sche Mate­ri­al und was die Grup­pe gemein­sam tut.

Kön­nen wir das Spiel pau­sie­ren?

Bei geführ­ten GPS-Schatz­su­chen jeder­zeit. Bei live mode­rier­ten For­ma­ten sind kur­ze Pau­sen pro­blem­los drin.