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JGA Spie­le für Frau­en und Män­ner: Die bes­ten Ideen

TL;DR

Das bes­te JGA-Spiel ist das, bei dem am Ende alle mit­ge­macht haben – nicht das aus­ge­fal­lens­te. Wel­ches For­mat passt, hängt von der Grup­pe ab, vom Set­ting und vor allem von der Per­son, die gefei­ert wird. Hier kommt ein ehr­li­cher Über­blick: was sich bewährt hat, was regel­mä­ßig schief­geht, und womit ihr ohne gro­ßen Auf­wand anfan­gen könnt.

Übri­gens: Wir haben ein kos­ten­lo­ses JGA-Quiz als PDF gebaut – sechs Fra­gen rund um Hoch­zeits­bräu­che, mit Auf­lö­sun­gen. Gut als schnel­ler Eis­bre­cher zu Beginn.

👉 Hier her­un­ter­la­den.
Den Rest lest ihr am bes­ten trotz­dem, dann wisst ihr, was danach kommt.

jga-spiele-ideen

InhaltS­VER­ZEICH­NIS

  1. War­um über­haupt Spie­le?
  2. Frau­en- und Män­ner­grup­pen ticken anders
  3. Quiz­spie­le
  4. Par­ty­spie­le und Kar­ten­klas­si­ker
  5. Krea­ti­ves
  6. Drau­ßen und in Bewe­gung
  7. Was wir nicht mehr emp­feh­len
  8. So fin­det ihr das rich­ti­ge Spiel
  9. Häu­fi­ge Fra­gen

War­um über­haupt Spie­le?

Bei den meis­ten JGAs ken­nen sich nicht alle. Die bes­te Freun­din aus Schul­zei­ten, zwei Kol­le­gin­nen, die Schwes­ter, viel­leicht eine Cou­si­ne. Am Anfang des Abends ist das oft spür­bar – höf­li­ches Geplän­kel, alle war­ten irgend­wie ab.

Genau da set­zen Spie­le an. Sie geben der Grup­pe einen Grund, mit­ein­an­der zu reden, der nicht “und, wie kennst du die Braut?” lau­tet. Nach 20 Minu­ten gemein­sa­mem Quiz oder einer Run­de durch die Stadt ist das Eis weg, und der eigent­li­che Abend kann los­ge­hen.

Mehr müs­sen Spie­le beim JGA nicht leis­ten. Sie sind kein Pflicht­pro­gramm und kein Selbst­zweck. Sie sor­gen dafür, dass aus einer Gäs­te­lis­te eine Grup­pe wird.


Frau­en- und Män­ner­grup­pen ticken anders

Nach 15 Jah­ren und vie­len hun­dert Grup­pen lässt sich das eini­ger­ma­ßen ehr­lich sagen, auch wenn es natür­lich Aus­nah­men gibt: Frau­en- und Män­ner-JGAs lau­fen oft ver­schie­den.

Bei den Frau­en­grup­pen, die wir beglei­ten, sind es meis­tens die per­sön­li­chen Momen­te, die hän­gen­blei­ben. Wenn eine Fra­ge zur Braut gestellt wird und plötz­lich eine Geschich­te hoch­kommt, die seit Jah­ren kei­ner mehr erzählt hat. Humor gehört dazu, aber bloß­stel­len will nie­mand – und das spürt man auch.

Män­ner­grup­pen wol­len in der Regel mehr Tem­po. Wett­be­werb, kla­re Regeln, ein Sie­ger am Ende. Ein ruhi­ges Quiz, bei dem man lan­ge über Ant­wor­ten dis­ku­tiert, ver­liert die Run­de schnell. Teams, die gegen­ein­an­der antre­ten, funk­tio­nie­ren dage­gen fast immer.

Das ist kei­ne Wis­sen­schaft, son­dern Erfah­rung. Ihr kennt eure Grup­pe bes­ser als jede Faust­re­gel – nehmt das hier als Aus­gangs­punkt, nicht als Gesetz.


Quiz­spie­le

Das Quiz über die Braut

Der Klas­si­ker, und das zu Recht. Die Trau­zeu­gin fragt die Braut vor­ab ein paar Din­ge ab, ohne dass die ande­ren es wis­sen. Am Abend wird gera­ten, was sie geant­wor­tet hat.

Der gan­ze Reiz liegt in den Fra­gen. All­ge­mei­nes Wis­sen über die Braut ist nett, aber zün­den tun die per­sön­li­chen Sachen. Wir sehen das immer wie­der: Die Fra­ge nach dem Spitz­na­men oder nach einem gemein­sa­men Lach­an­fall bringt mehr als jede Stan­dard­fra­ge. Auf ein­mal kennt die eine Hälf­te der Run­de eine Geschich­te, die die ande­re noch nie gehört hat – und genau dar­über wird der gan­ze Abend noch gere­det.

15 Fra­gen, die ihr direkt über­neh­men könnt

Schickt sie der Braut vor­ab, sam­melt die Ant­wor­ten ein, lest sie am Abend vor. Mischen und anpas­sen aus­drück­lich erwünscht.

Zum Auf­wär­men:

  1. Was war ihr ers­tes Kon­zert?
  2. Wel­ches Essen wür­de sie auf einer ein­sa­men Insel ver­mis­sen?
  3. Was ist ihre größ­te Macke?
  4. Wel­chen Film hat sie am häu­figs­ten gese­hen?
  5. Was war ihr ers­ter Job?
  6. Wo will sie unbe­dingt mal hin – und war­um war sie noch nicht da?
  7. Was kann sie an ande­ren Men­schen über­haupt nicht ab?
  8. Womit hat sie als Kind die meis­te Zeit ver­bracht?

Die, die wirk­lich zün­den:

  1. Erzählt einen Moment, an dem ihr zusam­men Trä­nen gelacht habt. Was war los?
  2. Wel­chen Insi­der gibt es, den nur ihr bei­de ver­steht – und wie ist der ent­stan­den?
  3. Woher hat sie ihren Spitz­na­men, und wer war schuld?
  4. Was war ihre mutigs­te Ent­schei­dung der letz­ten fünf Jah­re?
  5. Was wür­de sie mit 18 heu­te anders machen?

Zur Bezie­hung:

  1. Wo haben die bei­den sich ken­nen­ge­lernt – und wie war der ers­te Ein­druck wirk­lich?
  2. Wor­an hat sie gemerkt, dass er oder sie der oder die Rich­ti­ge ist?

Ein Rat aus der Pra­xis: Hal­tet die Lis­te kurz. Zehn bis fünf­zehn Fra­gen sind genug, danach zieht es sich. Und lasst alles weg, was pein­lich wer­den könn­te. Was beim Pla­nen lus­tig klingt, fühlt sich vor­ge­le­sen vor ver­sam­mel­ter Run­de manch­mal ganz anders an.

Was bei uns fast immer gut ankommt: alte Fotos, leicht ver­frem­det. Ein Klas­sen­bild, ein ver­un­glück­ter Urlaubs­schnapp­schuss, ein Screen­shot aus dem Grup­pen­chat. Die Run­de rät, was oder wen sie da sieht. Mini­ma­ler Auf­wand, regel­mä­ßig der lau­tes­te Lacher des Abends.

Für Män­ner­grup­pen: schnell durch­zie­hen, Punk­te ver­ge­ben, einen Gewin­ner küren. Lan­ge Dis­kus­sio­nen über ein­zel­ne Ant­wor­ten brem­sen nur.

Hoch­zeits-Tri­via aus aller Welt

Weni­ger per­sön­lich, trotz­dem unter­halt­sam: kurio­ses Wis­sen über Hoch­zeits­bräu­che und Ehe­ge­set­ze. In Tei­len Schott­lands wer­den Braut­paa­re vor der Hoch­zeit tra­di­tio­nell mit fau­len Eiern bewor­fen – als Gene­ral­pro­be für schlech­te Zei­ten. Und in Las Vegas gibt es die Dri­ve-In-Kapel­le und die Elvis-Zere­mo­nie, aber kei­ne Bier-und-Bur­ger-Hoch­zeit, auch wenn das man­cher ver­mu­ten wür­de.

Der Vor­teil: Hier braucht nie­mand Vor­wis­sen über die Braut. Alle star­ten gleich, das nimmt Druck raus und holt auch die mit ins Boot, die erst seit Kur­zem dabei sind.

Unser kos­ten­lo­ses Quiz dreht sich genau um sol­che The­men – sechs Fra­gen mit Auf­lö­sung, gedacht für Frau­en­grup­pen, ide­al zum Start.

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Fer­ti­ge Quiz­spie­le kau­fen

Wer kei­ne Lust hat, selbst Fra­gen zu schrei­ben, wird bei Ama­zon oder im Spiel­wa­ren­la­den fün­dig. Es gibt fer­ti­ge Par­ty­spie­le und sogar spe­zi­el­le Hoch­zeits- und Bezie­hungs­quiz­ze. Prag­ma­tisch, wenn die Zeit knapp ist.

Der Haken: Die­se Spie­le sind für alle gemacht, also für nie­man­den beson­ders. Die per­sön­li­che Note fehlt. Wer die will, kommt ums Sel­ber­schrei­ben nicht her­um – oder ergänzt ein gekauf­tes Spiel um eige­ne Fra­gen.

Kahoot und Co.

Mit Kahoot oder ähn­li­chen Tools spielt jeder auf dem eige­nen Han­dy mit, Punk­te erschei­nen live. Sieht gut aus, macht Spaß.

Was oft unter­schätzt wird: Auf­wands­frei ist das nicht. Jede Fra­ge muss vor­her selbst geschrie­ben und ein­ge­tippt wer­den. Je nach Umfang sitzt man da ein, zwei Stun­den dran. Wer das auf den letz­ten Drü­cker merkt, hat ein Pro­blem.

Lohnt sich, wenn jemand in der Grup­pe sowie­so gern bas­telt und das Quiz als sei­nen Bei­trag sieht. Dann wird es rich­tig per­sön­lich. Und: sta­bi­les Netz vor­aus­ge­setzt. In man­cher Bar oder auf der Dach­ter­ras­se wird genau das zum Stol­per­stein.


Par­ty­spie­le und Kar­ten­klas­si­ker

Ring of Fire und ande­re Kar­ten­spie­le

Jede Kar­te eine Regel: Fra­ge beant­wor­ten, Auf­ga­be machen, neue Regel auf­stel­len. Kennt fast jeder, Vari­an­ten gibt es end­los.

Klas­sisch läuft das mit Alko­hol, geht aber auch ohne – statt zu trin­ken wer­den Punk­te ver­teilt oder Auf­ga­ben erfüllt. Für den JGA lohnt es sich, ein paar Kar­ten durch per­sön­li­che Fra­gen zur Braut zu erset­zen. So wird aus dem Stan­dard­spiel mit wenig Auf­wand etwas Eige­nes.

Ich hab noch nie

Jemand sagt “Ich hab noch nie …”, und wer es doch getan hat, gibt sich zu erken­nen. Bei Grup­pen, die sich gut ken­nen, kom­men dabei Din­ge ans Licht, die sonst nie zur Spra­che kämen.

Das kann aller­dings schnell in eine Rich­tung kip­pen, die nicht alle wol­len – gera­de wenn Ver­wand­te und enge Freun­din­nen am sel­ben Tisch sit­zen. Es hilft, wenn eine Per­son ein Auge drauf hat und bei Bedarf das The­ma wech­selt.

Wahr­heit oder Pflicht

Unter­schätzt beim JGA. Die Wahr­heit-Fra­gen kann man auf die Braut zuschnei­den, die Pflich­ten auf den Abend.

Am bes­ten funk­tio­nie­ren Pflich­ten, bei denen alle mit­ma­chen – ein gemein­sa­mes Foto, ein Lied, ein ehr­li­ches Kom­pli­ment an jeman­den in der Run­de. Was sel­ten gut aus­geht, sind Pflich­ten, die ein­zel­ne in der Öffent­lich­keit vor­füh­ren. Die Gren­ze zwi­schen lus­tig und unan­ge­nehm ist schma­ler, als man beim Aus­den­ken glaubt.

JGA-Bin­go

Läuft neben­bei den gan­zen Abend. Jeder bekommt ein Kärt­chen mit Din­gen, die pas­sie­ren könn­ten:

  • Die Braut ver­gisst den Namen eines Gas­tes
  • Ers­ter Trä­nen­mo­ment
  • Jemand ver­legt kurz sein Han­dy
  • Eine Run­de wird falsch bestellt

Man muss nichts aktiv spie­len, trotz­dem ent­steht ein Run­ning Gag, der sich durch den gan­zen Abend zieht.


Krea­ti­ves

Die JGA-Zei­tung

Die Trau­zeu­gin sam­melt vor­ab Fotos, klei­ne Geschich­ten und Gruß­wor­te von allen und macht dar­aus eine Art Zei­tung oder ein klei­nes Buch. Am Abend wird es der Braut über­reicht und gemein­sam durch­ge­blät­tert.

Das ist auf­wän­dig – zwei, drei Wochen Vor­lauf soll­te man ein­pla­nen, dazu einen Druck­dienst wie Ros­a­mi oder Saal Digi­tal, oder man bleibt digi­tal. Aber kaum etwas bleibt so lan­ge wie die­ses eine Heft, das die Braut hin­ter­her behält.

Zusam­men etwas machen

Koch­kurs, Töp­fern, Cock­tails mixen, Malen mit einem Glas Wein in der Hand. Sol­che Sachen ver­bin­den auch Leu­te, die sich vor­her nicht kann­ten – es gibt kei­ne Gewin­ner und kei­ne Ver­lie­rer, alle machen das­sel­be. Passt beson­ders gut tags­über oder wenn die Grup­pe es ruhi­ger ange­hen will.

Nach­teil: teu­rer und auf­wän­di­ger zu orga­ni­sie­ren. Und ehr­lich gesagt hat nicht jede Grup­pe Lust, einen Nach­mit­tag am Töp­fer­rad zu sit­zen.

Foto­chall­enge

Eine Lis­te mit Foto­auf­ga­ben für unter­wegs:

  • Grup­pen­fo­to vor dem Lieb­lings­re­stau­rant der Braut
  • Alle stel­len ein berühm­tes Gemäl­de nach
  • Ein Foto, über das ihr in zehn Jah­ren noch lacht

Gut als locke­re Beglei­tung beim Stadt­bum­mel. Kein Zeit­druck, kein fes­tes Spiel, nur ein gemein­sa­mes Ziel. Aber Hand aufs Herz: Ohne jeman­den, der dran­bleibt, schläft das nach der drit­ten Bar ein und kei­ner schaut mehr auf die Lis­te.

Ver­klei­den und Rol­len ver­tei­len

Ein­heit­li­che Out­fits, Acces­soires, die Braut mit Schlei­er oder Kro­ne – das macht die Grup­pe nach außen sicht­bar und bringt einen ins Gespräch. Eine schö­ne Vari­an­te: Jede bekommt eine Rol­le, die zu ihr passt – die Ver­nünf­ti­ge, die Spon­ta­ne, die ewig Ver­spä­te­te – und bleibt den Abend über dabei.

Kein Spiel im eigent­li­chen Sinn, aber eines der ein­fachs­ten Mit­tel, um einer bunt zusam­men­ge­wür­fel­ten Grup­pe sofort ein gemein­sa­mes The­ma zu geben.


Drau­ßen und in Bewe­gung

Schnit­zel­jagd durch die Stadt

Eine Schnit­zel­jagd, ob mit GPS oder klas­sisch, ist eines der weni­gen For­ma­te, bei dem wirk­lich alle mit­kom­men – egal ob jemand lie­ber tüf­telt oder lie­ber quatscht. Die Grup­pe löst gemein­sam Rät­sel, läuft durch die Stadt, am Ende war­tet ein Ziel. Bei den per­sön­li­chen Vari­an­ten dre­hen sich ein­zel­ne Auf­ga­ben um die Braut: gemein­sa­me Erin­ne­run­gen, Orte mit Bedeu­tung, Din­ge, die nur enge Freun­de wis­sen.

Was uns über die Jah­re auf­fällt: Grup­pen, die so etwas gemacht haben, reden hin­ter­her anders über den Tag als Grup­pen, die nur von Bar zu Bar gezo­gen sind. Gemein­sam an einer Auf­ga­be sit­zen, wei­ter­kom­men, ankom­men – das ver­bin­det auf eine Art, die eine rei­ne Fei­er­run­de sel­ten hin­be­kommt.

Unse­re Schnit­zel­jag­den für JGAs in Ham­burg und Bre­men sind genau dafür gemacht – mit eige­nen Rät­seln für die Braut, einem Schatz zum Schluss und einem Spiel­lei­ter, der erreich­bar bleibt, falls etwas hakt. Ab 29,90 € pro Per­son.

Bei Män­ner­grup­pen lohnt es sich, zwei Teams gegen­ein­an­der antre­ten zu las­sen statt alle zusam­men lau­fen zu las­sen. Der Wett­kampf macht den Unter­schied.

Eine mode­rier­te Spiel­show

Wer das Pro­gramm ganz abge­ben will, bucht eine mode­rier­te Spiel­show. Die Grup­pe tritt in ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen gegen­ein­an­der an, jemand führt durch den Abend, und nie­mand aus der Grup­pe muss sich um den Ablauf küm­mern.

Gera­de bei grö­ße­ren Grup­pen ab 15, 20 Leu­ten ist das oft ent­spann­ter als alles selbst zu orga­ni­sie­ren – ab einer gewis­sen Grö­ße wird das Steu­ern einer Grup­pe sonst zur Arbeit.

Unse­re Spiel­show Das Duell gibt es auch für Jung­ge­sel­len­ab­schie­de, bun­des­weit, drin­nen wie drau­ßen, ab 32,90 € pro Per­son. Wer lie­ber lokal sucht: In vie­len grö­ße­ren Städ­ten gibt es inzwi­schen Anbie­ter mit eige­nen Räu­men und fes­ten Show­for­ma­ten. Ein Ver­gleich lohnt sich, je nach­dem wo ihr fei­ert.

Escape Game für den JGA

Ein JGA-Escape-Game ist etwas ande­res als ein nor­ma­ler Escape Room. Die klas­si­schen Räu­me tren­nen Grup­pen oft auf, arbei­ten mit Zeit­druck und sind nicht auf einen JGA zuge­schnit­ten.

Bei der per­so­na­li­sier­ten Vari­an­te dreht sich alles um die Braut: Die Rät­sel bau­en auf ihren Geschich­ten auf, die Grup­pe arbei­tet zusam­men, und einen Count­down gibt es nicht. Unser Team: JGA lässt sich über­all spie­len – zu Hau­se, im Hotel, im Feri­en­haus. Das Mate­ri­al kommt per Post oder als Down­load, die per­sön­li­chen Rät­sel ent­ste­hen aus einem Fra­ge­bo­gen über die Braut.

Laser­tag, Paint­ball und Co.

Akti­ve Sachen wie Laser­tag, Paint­ball, Klet­tern oder Kajak eig­nen sich gut als Tages­pro­gramm, mit einem ruhi­ge­ren Abend danach. Nur ist nicht jeder kör­per­lich dabei – wenn jemand in der Grup­pe nicht mit­ma­chen kann oder will, braucht es eine Alter­na­ti­ve, die alle ein­schließt.


Was wir nicht mehr emp­feh­len

Frem­de anspre­chen. Lan­ge ein JGA-Klas­si­ker, inzwi­schen etwas aus der Mode. Eine frem­de Per­son nach ihrer ver­rück­tes­ten Hoch­zeits­ge­schich­te zu fra­gen, kann lus­tig sein und schö­ne Begeg­nun­gen brin­gen. Ob das zur Grup­pe passt, ist eine ande­re Fra­ge – man­che lie­ben es, ande­re fin­den es unan­ge­nehm, und bei­des ist okay. Wer es ein­baut, soll­te dafür sor­gen, dass nie­mand mit­ma­chen muss, der nicht will.

Auf­ga­ben, die jeman­den vor­füh­ren. Spie­le, die dar­auf abzie­len, die Braut oder einen Gast in eine pein­li­che Lage zu brin­gen, gehen sel­ten so auf wie gedacht. Im Kopf ist es ein wit­zi­ger Moment, in echt ein unan­ge­neh­mer – und der Abstand dazwi­schen ist klein.

Alles, was Leu­te aus­schließt. Die Spie­le, die am bes­ten lau­fen, funk­tio­nie­ren für alle: für die, die trin­ken, und die, die nicht trin­ken. Für die Sport­li­chen und die ande­ren. Für die Lau­ten und die Stil­len. Wer nie­man­den außen vor lässt, hat am Ende den bes­se­ren Abend – ein­fach weil alle dabei sind.

Spie­le, die die Grup­pe tei­len. Sobald eine Hälf­te nicht mehr weiß, was die ande­re gera­de treibt, ist der gemein­sa­me Faden weg. Was als klei­nes Aben­teu­er gedacht war, endet oft damit, dass die eine Grup­pe eine Stun­de lang auf Whats­App war­tet, bis die ande­re fer­tig ist.


So fin­det ihr das rich­ti­ge Spiel

Kei­ne Lis­te kennt eure Grup­pe so gut wie ihr. Aber ein paar Fra­gen hel­fen beim Sor­tie­ren:

Wie vie­le seid ihr? Unter zehn Leu­ten lau­fen per­sön­li­che For­ma­te super. Ab fünf­zehn braucht es etwas, das die Grup­pe zusam­men­hält – eine Mode­ra­ti­on oder eine Schnit­zel­jagd.

Ken­nen sich alle? Wenn vie­le sich kaum ken­nen, sind Spie­le gut, bei denen nie­mand mutig sein muss. Ein Quiz, ein Bin­go, etwas Gemein­sa­mes.

Was mag die Braut eigent­lich? Klingt selbst­ver­ständ­lich, geht aber gern unter. Der Tag ist für sie – nicht für die Vor­stel­lung der Trau­zeu­gin, wie ein JGA aus­zu­se­hen hat.

Wie viel Zeit habt ihr? Zum Auf­wär­men rei­chen 20 bis 30 Minu­ten. Als Haupt­pro­gramm soll­te ein For­mat min­des­tens andert­halb Stun­den tra­gen. Am bes­ten kom­bi­niert ihr: kur­zer Ein­stieg, ein grö­ße­res Haupt­spiel, ein ent­spann­ter Aus­klang.


Ihr wisst, wer gefei­ert wird, aber nicht, was ihr spielt? Schaut euch unse­re JGA-Ange­bo­te an – oder ladet erst mal das kos­ten­lo­se Quiz her­un­ter und fangt damit an.

Fra­gen & Ant­wor­ten

Wel­che JGA-Spie­le pas­sen für gemisch­te Alters­grup­pen?

Quiz­ze und mode­rier­te Spiel­shows funk­tio­nie­ren über alle Alters­gren­zen, weil nie­mand kör­per­lich ran muss. Out­door-Aktio­nen sind gut, solan­ge alle mit­ma­chen kön­nen und wol­len.

Wie vie­le Spie­le soll­te man für einen Abend pla­nen?

Zwei bis drei rei­chen: ein kur­zer Ein­stieg, ein Haupt­spiel, viel­leicht ein locke­rer Abschluss. Wer mehr plant, ver­bringt am Ende mehr Zeit mit Erklä­ren als mit Spie­len.

Wel­che Spie­le gehen ganz ohne Vor­be­rei­tung?

Klas­si­ker wie Ring of Fire, Ich hab noch nie und Wahr­heit oder Pflicht gehen sofort. Fer­ti­ge Quiz­spie­le gibt es bei Ama­zon. Und unser kos­ten­lo­ses Quiz braucht nur einen Dru­cker.

Wann lohnt sich ein gebuch­tes, beglei­te­tes For­mat?

Wenn euer JGA ein ech­tes Erleb­nis wer­den soll, statt nur eine Fei­er mit Spie­len zwi­schen­durch. Eben­falls nicht zu unter­schät­zen: Ein JGA zu orga­ni­sie­ren ist har­te Arbeit — wer nicht alles alles allei­ne machen möch­te, greift auf pro­fes­sio­nel­le Lösun­gen zurück.

Gibt es JGA-Spie­le ohne Alko­hol?

Die meis­ten hier funk­tio­nie­ren mit und ohne. Schnit­zel­jagd, Escape Game, Quiz, Krea­tiv­kram – nichts davon braucht Alko­hol. Selbst Kar­ten­spie­le las­sen sich auf Punk­te oder Auf­ga­ben umstel­len.

Wie mache ich ein Spiel per­sön­lich, wenn die Zeit knapp ist?

Zehn per­sön­li­che Fra­gen zur Braut auf­schrei­ben und in ein bestehen­des Spiel ein­bau­en. Schon wird es indi­vi­du­ell. Die Fra­gen­lis­te oben könnt ihr direkt neh­men.

Was sind gute JGA-Spie­le für Män­ner­grup­pen?

Alles mit Tem­po und Wett­kampf: Schnit­zel­jagd mit Teams gegen­ein­an­der, mode­rier­te Spiel­shows, Laser­tag, Kar­ten­spie­le mit kla­ren Regeln und einem Sie­ger.

Stephan Goedeke, Gründer Städte-Schatzsuche

Über den Autor: Ste­phan Goe­de­cke

Grün­der und Inha­ber der Städ­te-Schatz­su­che und seit 2010 in der Event­bran­che aktiv. Er hat unzäh­li­ge Team­e­vents, Jung­ge­sel­len­ab­schie­de und Grup­pen­ver­an­stal­tun­gen in Ham­burg, Bre­men und ganz Deutsch­land beglei­tet.